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Wie wird in Deutschland an den Heizkosten gespart?
Mehr als 50% aller Bundesbürger sparen Heizkosten in dem sie in nicht genutzten
Wohnräumen die Heizung vollständig abdrehen. Fast ein Drittel will mit weniger
Lüften die Heizkosten deutlich drosseln. Derzeit glauben nur wenige das durch
Dämmung und neuer Technik, die Kosten effektiv gesenkt werden. Zudem bieten
Banken wegen der Wirtschaftskrise, derzeit nur wenige Kredite und KfW
Förderungen an. Zwar wird durch das Konjunkturpaket 2 die energetische Sanierung
von Häusern gefördert, doch leider nur an öffentlichen Gebäuden wie Schulen und
Behörden. Die Investition der Bundesregierung ist bei Wohnhäusern deutlich
sparsamer. Nachdem die Abwrackprämie für Privatfahrzeuge von der Bevölkerung so
gut angenommen wurde, sollte nun verstärkt und deutlich die energetische
Sanierung von nicht öffentlichen Gebäuden gefördert werden. Sinnvolle
Förderungen wie der Austausch von Nachtspeicheröfen sollen derzeit Ende des
Jahres auslaufen. Da in vielen dieser Öfen noch Asbest schlummert und daher die
Entsorgung teuer wird, ist eine finanzielle Stütze von 250,- Euro pro Ofen,
durchaus sinnvoll angelegt. Die Förderung ist an neue und effektive
Heizungstechnik gebunden, dadurch wird der CO2 Ausstoß deutlich reduziert. Ein
weiteres Plus sind die geringeren Verbrauchskosten, wodurch eine schnelle
Amortisierung gegeben ist. In fast 1,5 Millionen Bundesdeutschen Haushalten
sollen die meist gesundheitsschädlichen Stromfresser und CO2 Schleudern zu
finden sein. Im Jahre 2020 sollen laut Bundesregierung, Nachtspeicheröfen
endgültig verboten werden.
Schon lange sind Kredite, direkt von der KfW und ohne blockierender Hausbank im
Gespräch. Diese sollte aber deutlich besser als bei der Abwrackprämie
organisiert werden, denn diese hat die Online Seite der BAFA über Wochen völlig
lahmgelegt. Alternativ haben viele Autohändler und Hersteller, die
Abwrackprämie aus eigener Tasche oder über hauseigenen Banken vorgestreckt.
Nach diesem Vorbild ist eine bessere Umsetzung der neuen EnEV und ein schnelleres
Wachstum des Binnenmarkts zu erwarten. Die energetische Sanierung ist eine
Mittelstandsförderung mit Substanz mit weitreichenderen Folgen, weil derzeit
durch Wohnen, deutlich mehr CO2 als durch den Straßenverkehr in die Atmosphäre
gelangt. Somit würde Wirtschaft und Umwelt gleichermaßen profitieren.
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