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Klimakatastrophen werden zu unserem Alltag gehören!
Wir stehen nun vor der Aufgabe sie abzumildern.
Der vierte UN-Klimabericht zeigt es ganz deutlich, der Mensch hat starke Schuld
am Klimawandel!
Wer in Geschichte aufgepasst hat, konnte die Entwicklung voraussehen. Der
Mensch hat schon in der Steinzeit angefangen seine Umwelt zu schädigen. Als
Nomade zog er immer weiter, wenn er seinen Lebensraum ausgebeutet hatte.
Überfischung und Überjagung waren an der Tagesordnung. Zum Glück für die Natur,
waren es noch kleine und wenige Gruppen, die umherstreiften.
Auf den Südseeinseln war das weiterziehen nur möglich, wenn die dort lebenden
Menschen, übers Meer reisten. Da dies in der Steinzeit nicht alltäglich war,
kam es nach Ausrottung vieler Tierarten, zum Kannibalismus. Die Häuptlinge und
Schamanen dieser Stämme (Maoi) kamen zu dem Schluß, sie müssen etwas dagegen
tun und sie richteten die ersten Naturschutzgebiete ein. In diesen Gebieten
durfte über Jahre nicht mehr gejagt werden und das Betreten wurde mit dem Tote
bestraft.
Von der Todesstrafe abgesehen hätte so ein aktiver Umweltschutz, der ganzen
Welt gut getan! Viele Tierarten wären nicht ausgestorben und viele Wälder wären
nicht der Brandrodung oder dem Schiffsbau zum Opfer gefallen. Heute wissen wir
das viele Hochkulturen ausgelöscht wurden, weil die Menschen das Klima negativ
veränderten. Also nicht Kriege waren häufig die Ursache der Vernichtung,
sondern die aktive Umweltzerstörung!
Oft waren Kriege die Folge vom Klimawandel! So war der 30 jährige Krieg ganz
eng mit der "kleinen Eiszeit" dieser Jahre verbunden. Hungersnot und Hass
zeichneten diese Zeit erschreckend aus. Die vermeidlich Schuldigen für Eiszeit,
Krieg und Not, wurden schnell gefunden und viele starben unter der Folter oder
wurden verbrannt!
Das Einleiten der Industrialisierung, ist natürlich nicht zu verdammen! Es hat
der Menschheit und der Natur auch genauso Segen gebracht. Was aber abzulehnen
ist, ist das Ignorieren neuer umweltfreundlicher Technologien oder Erkenntnisse
es besser zu machen! Phlegma um nicht Geld in den Umweltschutz zu investieren,
weil hier kein Gewinn zu erzielen wäre!
Das ist nachweislich falsch!
Durch die Einführung des Ökoaudits, dem Umweltmanagement ISO 14000 wurde das
klar bewiesen. Unternehmen können mit aktivem Umweltschutz, Geld einsparen.
Jeder Unternehmer, der glaubt auf Dauer billige Preise mit Energiezulieferern
aushandeln zu können, wird in kurzer Zeit feststellen, dass das alleine nicht
ausreichend ist um langfristig erfolgreich zu bleiben.
Zudem weiß jeder Unternehmer um die Gefahr für Umweltschäden Verantwortung
übernehmen zu müssen. Beim Grundwasserschutz ist das schon gegenwärtig!
Unternehmen müssen gegebenen falls verseuchtes Erdreich teuer abtragen und
entsorgen. Im Bereich der Luftverschmutzung ist das zurzeit nur bei
Filteranlagen bewusster. Durch den Handel mit Emissionspapieren wird dies
zunehmend greifbarer. Auch wenn man diesem Handel skeptisch gegenübersteht, so
wird es doch viele Unternehmen zum Umweltschutz bewegen.
Wie funktioniert nun der Emissionshandel?
Unternehmen die moderne Filteranlagen auf ihre rauchenden Schornsteine
installieren und damit weit unter den gesetzlichen Mindestanforderungen
bleiben, können bei der Bundesregierung, Emissionspapiere beantragen und diese
an nicht so umweltbewusste Unternehmen verkaufen. Kritiker sprechen von einem
Ablassbrief für Umweltsünder!
Wir sollten aber nicht wieder voreilig Schuldige suchen, denn die Schuldigen
sind wir auch selbst.
Wir tragen täglich aktiv zur Umweltzerstörung bei,
sind wir uns darüber bewusst?
Durch unkritisches Konsumieren, schädigen wir die Umwelt nachhaltig.
Die Umwelt sind u.a. wir und unsere Familien. Sie ist nicht nur der Baum in
Nachbars Garten, den wir sowieso nicht leiden können. Viele Stadtväter denken
über eine Maut für das Einfahren in ihre Stadt nach. Die Regierung möchte noch
einen Schritt weiter gehen und Autos mit schlechten Abgaswerten gar nicht mehr
in Städte einfahren lassen, denn Feinstaub belastet unsere Städte, ihre
Bewohner und alle die in ihr arbeiten. Das Geld zum Sanieren abgasgeschädigter
öffentlicher Bauwerke, kann nicht mehr aufgebracht werden. Die gesundheitlichen
Schäden der Bevölkerung können noch nicht abgeschätzt werden. Stürme wie Kyrill
werden durch die Erderwärmung immer öfter Schäden verursachen. Finanzielle
Aufwendungen, die wir alle teuer bezahlen müssen, sind die künftigen Folgen.
Städte und Gemeinden die an Flüssen liegen, werden zurzeit durch Baumaßnahmen
mit aller Steuergeldern vor Überflutungen geschützt. Landstriche an den Küsten,
drohen in naher Zukunft im Meer zu versinken. Versicherungen werden ins
Unendliche steigen. Die logische und lohnende Konsequenz ist ein völliges
Umdenken und das Investieren in unser aller Zukunft.
Energiesparen ist der erste Schritt den jeder von uns, ohne finanziellen
Aufwand durchführen kann. Mit Energie nicht verschwenderisch umgehen, kostet
nichts und spart Geld, ohne etwas an Luxus zu vermissen. Energiefibeln zeigen
Ihnen den Weg hierzu. Darüber hinaus geht es nicht ohne Investitionen.
Wärmepumpen, Dämmung und Isolierfenster sind Aufwendungen die aktiv Energie
sparen. Der finanzielle Aufwand einer Sanierung ist gering im Vergleich zur
Einsparung. Mit Solaranlagen und Blockheizkraftwerken werden Sie sogar für
Ihren Umweltgedanken belohnt, denn Sie produzieren sauberen Strom, den Sie
gewinnbringend an Ihren Energieversorger verkaufen können.
Durch das Gesetz für erneuerbare Energien, ist der Energieversorger zur Abnahme
mit Preisbindung verpflichtet.
Unsere und andere Lektüren wollen Sie für den Umweltschutz sensibilisieren und
Wege aufzeigen, wie Sie dazu beitragen können unsere Welt wieder lebenswerter
zu machen. Es wird Ihnen aber auch aufgezeigt, mit Umweltschutz, Geld zu sparen
oder gar zu verdienen.
Bayerisches
Landesamt für Umwelt_Klimawandel Bayerisches
Staatsmin. Ernärung, Landwirtschaft und Forst
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