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Schadstoffverdacht in der Gebrauchtimmobilie
Am Montag den 19.10.09 wurde in der Sendung Plusminus (ARD - das Erste) auf
mögliche Schadstoffbelastungen in Immobilien der 70er und 80er- Jahre
hingewiesen. Zu dieser Zeit gab es nur wenig Erkenntnisse über Wirkung und
Belastung von Schadstoffen in Wohngebäuden.
Durch die verwendeten Baustoffe, könnten besonders Fertighäuser verstärkt mit
Wohngiften belastet sein. Aber auch Schulen und Kindergärten dieser Zeit
standen wegen hoher Schadstoffbelastung schon öfter im Blickpunkt der
Öffentlichkeit. Da viele
Wohngifte nicht einmal durch unangenehme Gerüche auffallen, bleiben sie oft
unentdeckt. Meist wird erst nach manifestierten Krankheitssymptomen, die
Problematik bewusst. Tickende Schadstoffbomben können weiterhin unentdeckt in
Teppichböden, Holzanstrichen und Spanplatten schlummern.
Viele der damals verwendeten Schadstoffe sind heute verboten oder werden nur
noch in viel geringeren Mengen verarbeitet. Dennoch sind sie in vielen
Häusern weiterhin in hohen Konzentrationen
vorhanden und werden immer noch freigesetzt.
Vor dem Kauf einer Gebrauchtimmobilie, aber auch vor der energetischen
Sanierung mit Außendämmung, sollte zur eigenen Sicherheit immer eine
Schadstoffmessung durchgeführt werden.
Neben den klassischen Schadstoffen die z.B. in Holz und Teppich schlummern,
kann ein Gebäude auch mit Schimmel oder dem natürlichen Radongas belastet sein.
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