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Solarthermie ist für uns täglich, auch ohne Solaranlage
nutzbar. Die Langwellen der Sonnenstrahlen treffen z.B. auf Holz oder Stein als
Speicher. Je nach Beschaffenheit des Materials, wird die so gespeicherte Wärme,
schnell oder langsam an das Umfeld abgegeben. Städte sind wegen ihrer großen
Stein- und Glasflächen, ideale Speicher. Das ist der Grund, warum Städte im
Durchschnitt 2-3 Grad wärmer sind als das freie Land. Die Sonnenstrahlung kann
auch gezielt genutzt werden. Das einfachste Beispiel ist das Brennglas. Mit
Parabolspiegeln ist sogar das Kochen möglich. Beim Hausbau wird neben Fenster-
und Speicherfläche, immer öfter mit Solar gearbeitet. Die Solarfassade setzt
sich erst nach und nach durch aber Solarfelder auf dem Dach sind seit vielen
Jahren etabliert. Unterschieden werden sie in Flach- und Röhrenkollektoren.
Meist werden sie nur zur Brauchwassererwärmung genutzt, aber je nach
Quadratmeterfläche und Effizienz sind sie auch zur Heizungsunterstützung
sinnvoll. Flachkollektoren sind die meist unauffälligeren Dachauflagen.
erreichen aber im Vergleich zu Röhrenkollektoren häufig einen niedrigeren
Wirkungsgrad.
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