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Die ersten Nachweise für Wohnhäuser stammen aus der
Jungsteinzeit vor ca. 8.000 v.Chr. Nach neusten archäologischen Kenntnissen,
bauten Menschen voraussichtlich schon viel früher Häuser oder zeltähnliche
Unterkünfte zum Wohnen. Die Annahme, daß 10.000 v.Chr., Höhlen als Behausungen
Verwendung fanden, ist weitgehend wiederlegt. Es scheint vielmehr als dienten
sie überwiegend kulturellen Zwecken. Aufgrund der verwendeten Baumaterialien
sind leider nur noch geringe Spuren auffindbar. Auch wenn keine der ersten Gebäude
mehr vorhanden sind, ist man sich sicher welche Materialien verwendet wurden.
Überreste von Pfahlbauten und Grabstätten aus der Jungsteinzeit, geben einen
kleinen Einblick, mit welchen Materialen gebaut wurde. Holz, Naturstein, Lehm
und Schilf werden seit tausenden von Jahren als Baustoffe genutzt. Selbst die
ersten Bauabschnitte der Chinesischen Mauer wurden mit diesen Materialien
gebaut und stehen zum Teil noch heute. Holz und Naturstein sind bis in die
Gegenwart in unserer Baukultur etabliert. Derzeit erleben Lehm und Schilf eine
Renaissance.
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