Wendepunkt
Institut für Energie
und Umwelttechnik

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Der Standard Passivhaus legt einen Heizwärmebedarf von maximal 15 kWh/(m²a), Primärenergiebedarf, einschließlich des Haushaltstroms, von unter 120 kWh/(m²a) fest.
Der Flächenbezugswert ist die beheizte Wohnfläche.
Diese Häuser werden "passiv" genannt, weil der überwiegende Teil des Wärmebedarfs aus "passiven" Quellen gedeckt wird, wie Sonneneinstrahlung und Abwärme von Personen und technischen Geräten.
Das Ergebnis ist ein hoher Wohnkomfort, gekoppelt mit einem niedrigen Energieverbrauch.
Die Bauweise ist nicht auf bestimmte Gebäudetypen beschränkt, es gibt z.B. auch Umbauten und Sanierungen, bei denen der Passivhausstandard erreicht wurde.
Die genauen Anforderungen an ein Passivhaus sind im Passivhaus-Energiestandard beschrieben. Die bedeutendste Einsparung im Vergleich zum konventionellen Wohnungsbau wird beim Heizenergiebedarf mit umgerechnet ca. 1,5 Liter Heizöl pro Quadratmeter Wohnfläche im Jahr deutlich.

Beim Neu- bzw. Umbau zum Passivhausstandart ist mit ca. 30% Mehrkosten zu rechnen.