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Der Energiestandard eines Gebäudes legt fest, wie hoch der
Energiebedarf des bewerteten Hauses pro Quadratmeter Wohnfläche und Jahr sein
darf. Generell wird ein bestimmter Energiestandard durch bauliche Maßnahmen
(Dämmung) und Haustechnik (Solar und Lüftung) erreicht. Das Nutzerverhalten hat
keinen Einfluss auf den Standard, beeinflusst aber den wirklichen Verbrauch. In
der Bauwirtschaft gibt es eine Vielzahl von Energiestandards und Bezeichnungen.
Diese sind aber bisher nicht durch Normen festgelegt. Derzeit gibt es übliche
und allgemein anerkannte Standards, die mittels Zertifizierungs- und
Qualitätssicherungsangeboten dokumentiert werden.
Die derzeit in Deutschland üblichen Gebäudestandards sind:
das Niedrigenergiehaus, das Passivhaus, das 3 Literhaus, das Nullenergiehaus,
das Plusenergiehaus, das KfW 40 und KfW 60 Haus. Letztere sind gleichnamig mit
den Förderprogrammen der Kreditanstalt für Wiederaufbau und werden durch sie
gefördert.
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