Wendepunkt
Institut für Energie
und Umwelttechnik

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Tschüß und bye bye für Standby
Stromfresser werden seit Anfang 2010 durch die Europäische Union ausgemustert.
Nach dem Verbot der 100 Watt Glühlampen sind nun Haushaltsgeräte mit Standby-Schalter vom Markt. "Bye bye Standby" Seit Jahresbeginn müssen alle neuen Elektrogeräte über einen richtigen "AUS-Schalter" verfügen! Elektrogeräte die weiterhin Dauerstrom brauchen, um z.B. nicht die Speicherung zu verlieren oder eine schnelle Verfügbarkeit gewährleisten müssen, dürfen nur noch mit neuer Standbytechnik produziert und verkauft werden.
Wie vom Umweltbundesamt berichtet, ließen sich bisher nicht alle Haushalts- und Bürogeräte vollständig abschalten, wodurch jährlich ca. sechs Milliarden Kilowattstunden Strom verschwendet werden. Das entspricht fast vier Millionen Tonnen CO2 und ist die Menge Strom, die fast von zwei Großkraftwerken produziert wird. Mit der Umrüstung in Haushalten und Büros, könnten die bundesdeutschen Verbraucher, jedes Jahr rund 1,2 Milliarden Euro Stromkosten sparen.
Darüber hinaus sieht das Umweltbundesamt weiteres Einsparpotential in unser aller Umgang mit Energie. So rechnet die Behörde mit mehr als 15 Milliarden Kilowatt, die jedes Jahr durch effizienteres Verhalten eingespart werden könnten.

Wie können Sie mit alten Geräten Ihren Stromverbrauch und damit Ihre Kosten, dauerhaft senken?
Schalten Sie Elektrogeräte wie Computer, Drucker, Scanner oder Musikanlagen immer nur dann ein, wenn Sie diese auch brauchen. Achten Sie auf Elektrogeräte die eingesteckt, ohne im Betrieb zu sein, Strom abnehmen. Deshalb ziehen Sie den Stecker nach Gebrauch des Gerätes, am Besten wieder aus der Dose. Verwenden Sie Steckerleisten mit Schalter, denn nur so können Sie sicher sein, alle nicht gebrauchten Elektrogeräte vom Netz genommen zu haben. Stecken Sie nicht gebrauchte Netzteile von z.B. Handys immer aus. Selbst Elektrogeräte mit geringem Verbrauch können in der Masse, leicht die jährlichen Stromkosten um mehr als 200,- Euro erhöhen.


Noch vor zwanzig Jahren war Energiesparen nur was für Ökospinner. Der billige Atomstrom kam sorgenfrei aus der Steckdose und die Welt war in Ordnung. Doch Rohstoffe wie Öl, Gas und Uran werden weltweit knapp und die letzten Reserven lassen sich nur noch teuer fördern.
Nachdem die Preise für Energie in den letzten Jahren geradezu explodiert sind, werden selbst die größten Umweltmuffel zu leidenschaftlichen Energiesparen.
Selbst mit kleinen Energiespartipps und geringen finanziellem Aufwand sind Einsparungen bis zu 30% möglich.

Bei Anschaffung von neuen Energiespargeräten sind leicht 50% und mehr erreichbar.
Seit 1998 gibt es das EU-Energielabel. Die bunten Aufkleber geben Auskunft zum Energie und Wasserverbrauch von Haushaltsgeräten. Mit den Güteklassen A bis G können Stromsparer leicht von Energieschleudern unterschieden werden. Mit A werden alle Geräte gekennzeichnet, die weniger als 55% des marktüblichen Verbrauchs haben. Da es sich um Durchschnittswerte handelt, sollten dennoch die angegebenen Verbrauchswerte vergleichen werden