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Ein Blockheizkraftwerk (BHKW)
ist ein Kolbenmotor der gleichermaßen Wärme und Strom produziert. Durch die
Kraft-Wärme-Kopplung (Strom und Wärme erzeugen) kann der Brennstoff fast
vollständig genutzt werden. Wenn die Wärme gebraucht wird, kann der zuviel
produziert Strom ins Netz eingespeist werden. Falls mehr Strom gebraucht wird,
kann die Wärme in Puffertanks gespeichert werden. Der wirtschaftliche und ökologische Grundgedanke des wärmegeführten
Betriebes liegt darin, erzeugte Wärme vollständig und auch den Strom möglichst
vor Ort zu nutzen. Nicht gebrauchter Strom wird gegen Vergütung ins öffentliche
Stromnetz eingespeist. Da auf diese Weise weniger an herkömmlicher Kraftwerkskapazität
für die Stromerzeugung benötigt wird, verringert die verstärkte Nutzung von
BHKW den Strom aus fossilen Kondensationskraftwerken und ermöglicht somit einen
geringeren Kohlenstoffdioxid-Ausstoß. Dies soll in Deutschland auch durch
gesetzliche Regelungen wie das Kraftwärmekopplungsgesetzes unterstützt werden.
Da zusätzlich keinerlei Transportverluste auftreten, geht man von einer ca.
90%igen Nutzung aus.
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