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Steinwolle ist wie Glaswolle der Klassiker unter
den Dämmstoffen. Sie wird überwiegend als Zwischensparrendämmung verwendet. Im
Gegensatz zur Glaswolle ist Steinwolle druckstabiler, wodurch sich Steinwolle
besser als Glaswolle für Ständerwänden eignet. Durch sein hohes Eigengewicht
eignet sich dieser Dämmstoff hervorragend als Schallschutz. In stärkerer
Pressung findet man Steinwolle auch als Trittschalldämmung an
Trockenestrichplatten. Auch wenn Steinwolle ein Recyclingprodukt ist, so ist
die Ökobilanz, genau wie bei Glaswolle negativ, da die Herstellungstemperatur
bei über 800 Grad liegt. Steinwolle wurde genau wie Glaswolle, oft mit Haut-
und Lungenerkrankungen in Verbindung gebracht. Darum wird beim Einbau,
Schutzkleidung und Feinstaubmaske empfohlen. Zudem wurden die Mineralfasern
deutlich vergrößert um eine Lungengängigkeit auszuschließen. Die
Brandschutzklasse ist B2 und die WLG meist 040. Reste und ausgebaute Dämmwolle
müssen oft teuer auf Deponien entsorgt werden. Niedriger Kaufpreis und meist
teure Entsorgungskosten, lässt einen Wettbewerb mit Ökodämmstoffen durchaus
zu.
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