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Schaumglasplatten bestehen genau wie Glas aus
mineralischen Materialien und sind daher umweltverträglich. Leider wird auch
hier die Ökobilanz durch den hohen Energiebedarf getrübt. Die Rohstoffe sind
überwiegen Abfälle aus der Glasindustrie, also aus dem Glasrecycling. Mit weiteren
Zuschlagstoffen wie Quarzsand und Spat wird das Glas, gebrand und anschießend
zermahlen. In einem weiteren Brennvorgang wird nun das grobe Glasmehl in
Metallformen expandiert. So entstehen druckfeste und dampfdichte Dämmplatten,
die überwiegend zur Kelleraußendämmung verwendet werden. Um die Dichtigkeit zu
steigern, wird häufig mit Bitumenanstrich oder Folie gearbeitet. Durch die
Berührung mit dem Erdreich wird die Glasschaumdämmung auch als Perimeterdämmung
bezeichnet.
Ein weiteres Anwendungsgebiet sind Flach- und Gründächer. Glasschaumplatten
sind nicht brennbar wodurch sie je nach Zulassung in A2 oder A1 eingestuft
werden. Bituminiertes Schaumglas kann z.B. im Straßenbau wiederverwendet
werden.
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