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Was hat ein Jogurtbecher und Styropor gemeinsam?
Sie sind beide aus Polystyrol. Als Dämmstoff wird Polystyrol entweder grob,
also mit großen Blasen zu Styropor oder fein, zur Hartschaumplatte
aufgeschäumt.
Bei der Grobschäumung ergibt sich eine WLG 040 bis 045. Die Nachteile von
Styropor sind, keine Schalldämmung und das Schmelzen im Brandfall. Die
Vorteile, leichte Verarbeitung und geringes Eigengewicht. Die Brandschutzklasse
ist B2.
Feingeschäumte Platten (XPS) sind deutlich druckfester und meist grün oder blau
gefärbt, wodurch sie sich leicht vom weißen Styropor unterscheiden lassen. Die
Platte nimmt kaum Feuchte auf, weshalb sie überwiegend im Kellerbereich
eingesetzt werden. Aber auch in Fassadenbereichen wie Rollokästen und
Betonzwischendecken sind sie zu finden. Die WLG ist 035 bis 040.
Polystyrol ist vollständig wiederverwertbar. Kleine Mengen können meist im
gelben Sack entsorgt werden. Großmengen müssen auf die Deponie.
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