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Kork wird aus der Rinde der Korkeiche gewonnen. Die
Korkeiche ist eine mitteleuropäische Baumart. Ihr Erhalt ist für die Tier- und
Pflanzenwelt ihres Umfeldes besonders wichtig. Die Flächen sind mit dem Erhalt
unserer Streuobstwiesen gleichzusetzen. Leider wurde in den letzten Jahren, der
Bedarf an Weinkorken, deutlich geringer. Somit ist die Wirtschaftlichkeit für
die Landwirte nicht mehr gewährleistet. Die Folge ist die Gefährdung des
Waldbestandes und die Bedrohung der dortigen Tier- und Pflanzenwelt. Die
Korkrinde kann beinahe ohne Abfall verwendet werden. Die Abschnitte der
Weinkorkenproduktion werden geschreddert, wodurch ein Korkgranulat entsteht.
Durch Hitzeeinwirkung verklebt das Granulat mit dem eigenen Harz. So können
ausreichend große Platten produziert werden. Woraus je nach Bedarf, Bodenbelag
oder Dämmung geschnitten werden kann. Schon früh wurde Kork zum dämmen
verwendet. Bevor es Kühlschränke gab, dämmten Brauereien ihre Eishäuser mit
Kork. Das Eis wurde im Winter aus Flüssen und Seen geschnitten und in
Eishäusern durch den Sommer gebracht. Bei Bedarf diente das Stangeneis zum
kühlen von Getränken. Die WLG ist 040 und die Brandschutzklasse ist B2.
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