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Holzwollendämmplatten gibt es in vielen
Ausführungen. Die beiden Standartausführungen sind entweder mit Zement oder mit
Magnesit gebunden. Das sind beides mineralische Zuschlagsstoffe um aus der
Holzwolle, stabile und feuerbeständige Platten herzustellen. Je nach Hersteller
liegt die Brandschutzklasse bei B2 oder B1. Im Bereich der Wärmeleitgruppen
spielt die Holzwollendämmplatte eine untergeordnete Rolle. Ihre Stärke ist die
Diffusionsoffenheit und eine gute Putzträgereigenschaft. Die Dämmplatte wird
meist im Außenbereich als Putzträger eingesetzt. Die WLG liegt ohne Dämmkern
bei durchschnittlich 075. Die unökologischen Varianten sind mit Dämmkernen aus
z.B. Styropor, PU, Stein- und Glaswolle versehen. Die Wärmeleitgruppen sind
dann je nach Art des Dämmkerns, völlig unterschiedlich. Polyurethan liegt bei
025, Styrodur bei 035, Styropor, Stein- und Glaswolle bei 040. (Die
Beschreibungen dieser Dämmkerne sind einzeln aufgelistet.) Die Platten zeichnen
sich durch ihr geringes Gewicht und ihrer Verarbeitungsfreundlichkeit aus. Der
Zuschnitt kann präzise mit der Säge erfolgen.
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