Wendepunkt
Institut für Energie
und Umwelttechnik

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Baumwolle ist in Europa erst seit ca. sechzig Jahren etabliert.
Neben der traditionellen Verwendung in der Kleiderindustrie, wird Baumwolle für technische Zwecke verwendet.
So wird sie als Stopfwolle für Türen und Fenster eingesetzt, wenn man auf den Einsatz von Dämmschäumen verzichten möchte. Gerne wird Baumwolle auch als Dämmzöpfe beim Blockhausbau eingesetzt. Hierzu werden in vorgefrästen Nuten, die Zöpfe eingelegt um dann der nachfolgenden Baumstamm aufzulegen.
Die Zwischenräume der früheren Blockhäusern wurde, relativ aufwändig mit Lehm ausgefühlt und mussten regelmäßig nachgearbeitet werden.
Neben der Stopfware wird Baumwolle auch zu Dämmrollen verarbeitet.
Die Einsatzgebiete sind Ständerwände aber genauso die Dachschrägen und dort als Zwischensparrendämmung.
Die Wärmeleitgruppe von Baumwolle ist 040 und die Brandschutzklasse, wie bei vielen anderen B2.
Leider ist der landwirtschaftliche Anbau, genau wie in der Kleidungsindustrie nur selten biologisch.
Dabei gibt es schon seit Jahren Nachzüchtungen von wiederstandsfähigeren Pflanzen, die auf kargen Böden wachsen und weitgehend schädlingsresistent sind.