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Beton
als Baustoff bzw. Vorstufen des Betons, wurde schon früh zum errichten von
Bauwerken genutzt. Ägyptische, persische und römische Gebäude wurden
nachweislich mit Mörtelmischungen aus gebranntem Kalk und Tonerde errichtet.
Weitere Zuschlagstoffe wie Sand, Split und Schotter finden auch heute noch
Verwendung. Beton erleichterte komplexe Bauprojekte enorm, weil nun nicht mehr
arbeitsintensiv Naturstein behauen werden musste. Gerade Bauten wie z.B.
Wasserleitungen und Hafenanlagen, die mit Wasser in Brühung standen, wurde
gerne und hofft aus Beton gegossen.
Ein Betonfundament mit Metallarmierung, ist heute überwiegender
Standart. Selten werden Alternativen wie Naturasphalt von den Bauleuten bzw.
vom Architekten gewählt. Durch Dicke und Armierung wird die hohe Traglast
gewährleistet.
Über Fundament und Dämmung wird häufig ein Betonestrich gegossen, der
meist die Grundlage für Fliesen oder Naturstein ist.
In der modernen Architektur wird gerne mit unverputzten Betonmauern (Sichtbeton)
gearbeitet. Je nach Schalbrettern, können diese im trockenen Beton schon mal
gewollte und verschiedene Muster hinterlassen.
Zwischendecken sind je nach benötigter Traglast, aus Spannbeton. Hierzu
wird die Metallarmierung in eine bestimmte Richtung, wie ein Bogen vorgespannt.
Nach Betonerhärtung wird die Vorspannung der Armierung entfernt, wodurch ein
Zug bzw. Druck auf die Betonfläche aufgebaut wird.
Lange Zeit wurde mit dem günstigen Hohlblockstein gebaut. Er hatte meist
zwei große Luftkammer zur Dämmung, wodurch er relativ leicht war. Der Hohlblock
wurde rasch durch besser dämmende und ebenfalls tragende, Ziegelsteinen
abgelöst.
Leichtbeton-, Porenbeton- bzw. Gasbetonstein, ist ein druckfester und
leicht zu verarbeitender Kunststein, mit guten Dämmeigenschaften. Gebrannter
Kalk, fein gemahlener Sand und Aluminiumstaub bilden die Grundlage des
Kunststeins. Durch den Aluminiumstaub entstehen in der noch frischen
Zementmasse, viele kleine Lufteinschlüsse, wodurch der Stein seine verbesserten
Dämmeigenschaften und das geringe Gewicht erreicht.
Der Kalksandstein wird durch hohen Druck und Hitze, überwiegend
schadstofffrei hergesellt. Er zeichnet sich durch hohe Traglast und guter
Wärmespeicherung aus. Die wärmedämmenden Eigenschaften sind jedoch gering,
weshalb sie meist in mehrschichtigen Mauerwerken oder mit entsprechender
Dämmung Verwendung finden.
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